80.000 Euro – der Cup bricht Rekorde
Der 19. LILA LOGISTIK Charity Bike Cup hat gleich mehrere neue Kapitel aufgeschlagen: neuer Teilnehmerrekord, erstmals Para-Sportler am Start, erstmals zertifiziertes Green Event – und die höchste Spendensumme in der Geschichte des Cups.
4. October 2025
Über 1.500 Hobbyradlerinnen und Hobbyradsportler gingen am 3. Oktober 2025 auf der Solitude-Rennstrecke in Leonberg an den Start. Das LILA RACE war schon seit Wochen ausgebucht. Veranstalter Patrick Betz von Maglia Nera fasste den Tag in einem Wort zusammen: „Bombastisch.“
80.000 Euro für Kinder in der Region
Am Ende des Tages stand eine Summe, die es in 19 Jahren noch nie gegeben hatte: 80.000 Euro Spendenerlös. Seit der Premiere 2007 sind damit insgesamt 820.000 Euro zusammengekommen. Betz dazu trocken: „Darauf können wir schon ein bisschen stolz sein.“
Zu Recht.
Eine Versteigerung, die zündete
Tatort-Kommissar Richy Müller – seit Jahren treuer Teilnehmer – versteigerte im Vorfeld eine Runde im Porsche-Oldtimer mit ihm. 1.000 Euro kamen zusammen. CEO Michael Müller von LILA LOGISTIK stockte spontan auf 5.000 Euro auf.
Neuer Sponsor, gelebtes Engagement
Erstmals mit dabei: der ADAC. Finanzchef Volker Schwarz stieg selbst aufs Rad – und übergab anschließend einen Scheck über 5.000 Euro. Dazu ein Formel-1-Simulator, ein Überschlagsimulator und das ADAC-Maskottchen Buddy, das für große Kinderaugen sorgte.
Gelebte Inklusion
Beim gemütlicheren LILA TOUR am Mittag startete erstmals die Para-Sport-Abteilung des MTV Stuttgart. Als Teamkapitän: Hans-Peter Durst, zweifacher Paralympics-Goldmedaillengewinner. Sein Fazit: „Gelebte Inklusion ist, wenn alle mitmachen.“
Die Stars des Tages
Olympiasieger, Weltmeister, TV-Gesichter – alle dabei. Die eigentlichen Stars des Tages waren aber andere: Kinder auf Laufrädern, die mittags ihre eigene Runde drehten. Streckensprecher Sven Simon prophezeite: „Die Stars von morgen!“
Und 2026?
Die Solitude hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Betz hat bereits eine mündliche Bewerbung für 2027 in Richtung Leonberger Rathaus geschickt. Zunächst aber geht es 2026 zurück nach Ditzingen-Heimerdingen – für alle, die dort schon dabei waren, eine ebenso gute Wahl.

